Eine kleine Stadt voller Traumhäuser

Ein Pilzhaus, ein Wohnwagen, ein Baumhaus, ein Leuchtturm oder ein Sommerhaus mit Hängematte – in der 3. Klasse entstanden in den vergangenen Wochen die unterschiedlichsten kleinen Traumhäuser.

Im Rahmen der Hausbauepoche arbeiteten die Kinder mit viel Fantasie, Geduld und handwerklichem Geschick an ihren persönlichen Bauprojekten. Ausgangspunkt war jeweils die eigene Idee der Kinder: Zunächst wurde überlegt, gezeichnet und geplant, anschließend versuchten die Schülerinnen und Schüler, ihre Vorstellungen Schritt für Schritt praktisch umzusetzen.

Dabei entstanden ganz unterschiedliche Bauwerke – verspielt, detailreich, klassisch oder ungewöhnlich. Jedes Haus spiegelte die eigene Ideenwelt wider und zeigte auf individuelle Weise, wie Kinder sich einen besonderen Ort zum Wohnen vorstellen.

Die abschließende Ausstellung der Werke in der Schule war besonders beeindruckend: Wie eine kleine lebendige Stadt standen die verschiedensten Häuser nebeneinander und luden zum Staunen und Entdecken ein. Überall gab es neue Details zu entdecken und kleine Geschichten hinter den einzelnen Bauwerken zu erahnen.

Besonders schön war zu erleben, mit wie viel Freude und Stolz die Kinder ihre Arbeiten präsentierten und voneinander erzählten. Gerade in der Hausbauepoche wird sichtbar, wie wichtig es ist, dass Kinder eigene Ideen entwickeln, praktische Erfahrungen sammeln und ihre Vorstellungen mit den eigenen Händen Wirklichkeit werden lassen dürfen.

© Fotos: Berenike Neuwerth