Disconnect to Connect – Jugendliche aus aller Welt erleben Gemeinschaft in Dornach

Wir, Franziska, Freya und Linus, sind auf die ISC, die International Student Conference, nach Dornach in der Schweiz gegangen, auf der sich knapp 1000 Jugendliche aus aller Welt, wie zum Beispiel China, den USA, Belgien, den Niederlanden und Spanien, trafen.

Das Thema war „Disconnect to Connect“. Dieses wurde in Vorträgen von Micaela Glöckler, Luigi Amato und Gerald Häfner, aber auch in verschiedenen Workshops, Gesprächsgruppen und dem „Big Project“ bearbeitet.

Der Wunsch war, sich von den Handys und damit den sozialen Medien und allem, was damit einhergeht, zu „disconnecten“ und mit den Menschen im Realen um sich herum zu verbinden.

Die gesamte Tagung hat auf Englisch stattgefunden, wobei die Gesprächsgruppen in fast jeder Sprache, die dort vertreten war, angeboten wurden. Es wurde auch jeden Tag im großen Saal im Goetheanum gesungen, dabei lernten wir Lieder aus verschiedenen Kulturen und Sprachen.

Gerade im „Big Project“ wurde das Thema noch mal stärker und mit allen behandelt. Es gab Proben, in denen alle zusammen Lieder geübt haben, und wir wussten noch gar nicht genau, worauf es am Ende hinausläuft.

Am letzten Tag haben wir uns nach Ländern sortiert in Schlangen aufgestellt. Jedes Land hatte ein langes Band, das aus Stoffstücken der gleichen Farbe zusammengeknotet war. In diesen Schlangen sind wir singend über den Campus gelaufen.

Dann haben wir die Stoffstücke auseinandergeknotet und mit Stoffen in den Farben anderer Länder getauscht. Am Ende wurden die einzelnen Stücke wieder zu einem riesigen Netz verknotet, das bunt und durchmischt war durch den Tausch.

Das ergab ein Bild, das deutlich machte, wie sich auf der Tagung die verschiedenen Länder und Kulturen miteinander verbunden haben.

Jeder Tag hatte ein eigenes Unterthema. Die Themen waren: „Disconnected“, „Connect with Ourselves“, „Embracing Others“, „Feeling Togetherness“ und als Letztes „Connected“.

Außerdem gab es verschiedene Workshops, die auf das Gesamtthema abgestimmt waren. Wir haben an dem Workshop „Fencing meets Yoga“ teilgenommen, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.

Zwischen den verschiedenen Programmpunkten gab es auch reichlich Zeit, um andere Jugendliche kennenzulernen und sich auszutauschen. Einer der schönsten Punkte der ganzen Tagung war, dass wir schon bekannte Menschen wiedergesehen haben, aber auch neue Jugendliche mit teilweise komplett anderen Kulturen kennengelernt haben und jetzt Kontakte zu den verschiedensten Schulen im Ausland haben.

Aber natürlich hat auch der Ort, das Goetheanum, die Tagung sehr besonders und interessant gemacht.

© Fotos: Franziska, Freya und Linus