Die große Bedeutung des Spielens liegt darin, dass das Kleinkind seine Welt erobert. Das eigene Dasein und die Außenwelt sind noch eine Einheit. Das Kind ist allen Eindrücken gegenüber offen. Durch das Spielen verbindet es sich mit seiner Umgebung. Deshalb wirkt das Spielen auch auf das ganze Wesen des Kindes. Im Spiel bilden sich die leiblichen Organe aus, es entwickeln sich die seelische Empfänglichkeit und die Fähigkeit zum verantwortlichen Handeln. Daraus leitet sich das Hauptanliegen des Waldorfkindergartens und der Kleinkindgruppe ab, einen gesunden, dem Kind entsprechenden Spielraum zu schaffen.
Dabei wird besonders Wert gelegt auf: 1. Körperliche Bewegung und Entwicklung der Feinmotorik 2. Anregung zum reichen Erleben 3. Rhythmus als Gestaltungsprinzip
Kooperation Kindergarten – Schule
Der Verein Freie Waldorfschule e.V. ist rechtlicher und wirtschaftlicher Träger des Waldorfkindergartens und der Waldorfschule. Der Waldorfkindergarten und die Waldorfschule verstehen sich als Einheit. Sie begleiten die menschliche Entwicklung in einem waldorfpädagogischen, ganzheitlichen Bildungskonzept von 0 bis 18 Jahren. Die Grundlage für einen bewusst gestalteten Übergang vom Kindergarten in die Schule bildet ein von Erzieherinnen, LehrerInnen und der Schulärztin gemeinsam erarbeitetes Konzept: regelmäßiger Bewegungsunterricht, Zusammenarbeit mit dem Kooperationslehrer und den therapeutischen Fachkräften der Schule. In diesem Konzept wurde der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung baden-württembergischer Kindergärten“ berücksichtigt.
Birgit Heller Waldorferzieherin
Waldorfschule Heidenheim Ziegelstr. 50, 89518 Heidenheim Telefon: +49 (0) 7321 9859-0 Email: info at waldorfschule-heidenheim.de